Luftfeuchtigkeit reduzieren

Warum ist das für deine Gesundheit wichtig?

Optimales Raumklima bedeutet, dass Temperatur und Luftfeuchtigkeit in deinem Zuhause ideal aufeinander abgestimmt sind.

Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen reduzieren

Der Begriff Luftfeuchtigkeit kurz erklärt:

Luftfeuchtigkeit zu Hause beschreibt, wie viel Wasserdampf in der Luft enthalten ist. Man spricht meist von der relativen Luftfeuchtigkeit, die in Prozent (%) angegeben wird. Diese Zahl zeigt, wie viel Feuchtigkeit die Luft aktuell enthält, verglichen mit der maximal möglichen Menge bei einer bestimmten Temperatur. Beispiel: Bei 50 % relativer Luftfeuchtigkeit enthält die Luft genau halb so viel Wasser wie sie maximal aufnehmen könnte.

Die absolute Luftfeuchtigkeit gibt an, wie viel Gramm Wasser tatsächlich pro Kubikmeter Luft (g/m³) enthalten sind, unabhängig von Temperatur oder Druck.

Eine zu hohe oder zu niedrige Luftfeuchtigkeit können wir aber nicht sofort bemerken.

Optimale Luftfeuchtigkeit ist wichtig für die Gesundheit

Ein optimales Raumklima bedeutet, dass Temperatur und Luftfeuchtigkeit in deinem Zuhause ideal aufeinander abgestimmt sind. Die beeinflusst direkt die Gesundheit und das Wohlbefinden.

Warum Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen reduzieren?

Um Schimmel zu vermeiden:
Zu feuchte Luft begünstigt Schimmelwachstum. Schimmelsporen lösen Allergien, Asthma und Atemwegsprobleme aus, besonders gefährlich für Kinder und Allergiker. 

Um Hausstaubmilben zu reduzieren:
Milben lieben Feuchtigkeit und Wärme. Unter 60 % Luftfeuchtigkeit wird es ihnen ungemütlich, was Allergieauslöser deutlich reduziert. 

Um Atemwege zu schützen:
Trockene Luft reizt die Atemwege und Schleimhäute, aber zu feuchte Luft kann Atemprobleme verursachen. Eine optimale Luftfeuchte hält Schleimhäute gesund und stärkt somit dein Immunsystem. 

Warum profitiert das Wohlbefinden?

Besser schlafen:
Ein ausgewogenes Raumklima sorgt für tieferen Schlaf. Du wachst ausgeruhter auf und fühlst dich tagsüber fitter. Die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer ist besonders wichtig, weil du dort viel Zeit verbringst, zu hohe Feuchtigkeit Schimmel und Hausstaubmilben fördert, zu trockene Luft aber die Schleimhäute reizt und den Schlaf stört – eine Balance von 40–60 % sorgt für gesunden Schlaf und mehr Wohlbefinden

Komfortables Wohngefühl:
Bei zu feuchter Luft fühlst du dich schnell schlapp und unwohl, während trockene Luft Haut und Augen reizen kann. Die richtige Luftfeuchtigkeit macht den Aufenthalt angenehm. 

Werterhalt deiner Wohnung:
Möbel, Böden und Wände leiden bei dauerhaft hoher Luftfeuchte. Das richtige Raumklima schützt dein Zuhause vor Schäden an der Bausubstanz und hält die Wohnqualität langfristig hoch. Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen ist entscheidend für dein Wohlbefinden, deine Gesundheit und den Werterhalt der Wohnung.

Wenn das Raumklima „schwitzt“

Kennst du die Ursachen und Risiken hoher Luftfeuchtigkeit?

Ursachen

In vielen Haushalten entsteht Feuchtigkeit ganz alltäglich. Kochen, Duschen, Wäschetrocknen und sogar unsere Atmung setzen täglich mehrere Liter Wasser in der Raumluft frei. Besonders in dicht gedämmten oder schlecht belüfteten Wohnungen staut sich diese Feuchte.

Auch bauliche Mängel wie undichte Dächer oder aufsteigende Feuchtigkeit können zur Dauernässe beitragen.

Selbst Aquarien, Zimmerpflanzen und nasse Wäsche im Raum erhöhen die Luftfeuchtigkeit erheblich.

Kurz gesagt: Wo viel Feuchtigkeit produziert wird und wenig entweichen kann, gerät das Raumklima ins „Schwitzen“. Darum ist eine optimale Luftfeuchtigkeit in Innenräumen wichtig.

Gesundheitsrisiken

Dauerhaft zu feuchte Luft ist nicht nur lästig, sondern auch ungesund.

Hohe Luftfeuchtigkeit bietet Keimen, Schimmelsporen und Hausstaubmilben ideale Bedingungen zur Vermehrung.

Schimmelpilz wächst ab etwa 70–80 % relativer Luftfeuchte besonders gut und kann bereits oberhalb ~60 % anfangen, sich wohlzufühlen.

👉 Mehr zum Thema Schimmelpilz findest du hier

Schimmel im Badezimmer entfernen und langfristig verhindern – der umfassende Ratgeber | Remove mold in the bathroom and prevent it in the long term – the comprehensive guide

Die Folgen

Schimmel in Wohnräumen gefährdet die Bausubstanz und kann Allergien oder sogar Asthma auslösen, wenn Sporen eingeatmet werden.

Hausstaubmilben

Hausstaubmilben lieben ein warm-feuchtes Milieu ab ~60 % Luftfeuchte, bei über 70 % fühlen sie sich pudelwohl.

Ihre Ausscheidungen verursachen Allergien mit Symptomen von Dauerschnupfen bis Atembeschwerden.

Kurioserweise ist aber auch „knochentrockene“ Luft nicht optimal: Unter ~40 % relativer Feuchte steigt die Staubbelastung, was ebenfalls die Atemwege reizen kann.

Die Devise lautet also: ein gesundes Mittelmass finden.

Schäden an Bausubstanz und Mobiliar

Feuchte Wände führen zu wellenden Tapeten und abblätternder Farbe. In Ecken und an kalten Aussenwänden kann Kondenswasser Schimmel und Stockflecken begünstigen.

Holz quillt auf, Möbel und Böden können durch Feuchtebefall fleckig oder sogar faulig werden.

Kein Wunder also, dass zu viel Feuchtigkeit in der Wohnung langfristig richtig ins Geld gehen kann, von der Gemütlichkeit ganz zu schweigen.

Beschlagene Scheiben und feuchte Wände sind deutliche Warnsignale: Eine relative Luftfeuchte über ~60 % begünstigt Schimmelbildung und kann auf Dauer sowohl der Gesundheit als auch der Wohnungseinrichtung schaden.

Was ist optimal?

Welche Luftfeuchtigkeit ist nun die richtige? Experten empfehlen in Wohnräumen eine relative Luftfeuchtigkeit von etwa 40 % bis 60 %.

Ideale Luftfeuchtigkeitswerte in Innenräumen

Welche Luftfeuchtigkeit ist nun die richtige?

Experten empfehlen in Wohnräumen eine relative Luftfeuchtigkeit von etwa 40 % bis 60 %. Dieser Bereich wird von den meisten Menschen als angenehm empfunden. Werte um die 50 % r.F. gelten als idealer Kompromiss zwischen zu trocken und zu feucht. In diesem Bereich bleiben die Schleimhäute feucht genug, während Schimmel und Milben deutlich ausgebremst werden

Das Umweltbundesamt rät, 60 % nicht dauerhaft zu überschreiten.

Allerdings hängt die optimale Feuchtigkeit auch vom Raum ab. In Wohn-, Arbeits- und Schlafzimmern sind 40–60 % ideal, bei etwa 18–22 °C Raumtemperatur. Im Bad oder nach dem Duschen darf die Luftfeuchte kurzfristig höher liegen (50–70 %), sollte aber durch Lüften wieder gesenkt werden.

Wichtig ist zudem die Raumtemperatur: Kalte Luft kann weniger Feuchtigkeit halten. Sinkt die Zimmertemperatur unter ~16 °C, steigt bei gleicher Feuchte das Schimmelrisiko massiv – Feuchtigkeit kondensiert dann an kalten Wänden. 

Fazit: Halten Sie Wohnräume moderat warm und die relative Luftfeuchte im genannten Optimal Bereich.

Luftfeuchtigkeit senken

Feuchte ade!

Luftentfeuchter sind die optimale Lösung für dauerhaft trockene Räume und ausgeglichenes Raumklima.

Luftentfeuchter

Vorteileauf einen Blick

Ein elektrischer Entfeuchter reguliert die
Luftfeuchtigkeit aktiv
 und ist wetterunabhängig.

Ein Luftentfeuchter funktioniert auch bei Regen oder in geschlossenen Räumen ohne Fenster. Gerade in Räumen, die Sie kaum lüften können (Keller, Abstellkammern, innenliegende Bäder), ist ein Entfeuchter oft alternativlos.

Entfeuchter optimieren zudem das Raumklima für Allergiker: Weniger Feuchte bedeutet
weniger Milben und Schimmelsporen in der Luft.

Viele Geräte haben einen Wäschetrocknungs-Modus,
der das Trocknen der Kleidung in Innenräumen beschleunigt – praktisch, wenn
draussen Schmuddelwetter herrscht.

Und das Beste: Moderne Entfeuchter arbeiten
energieeffizient und leise genug, um sie im Hintergrund laufen zu lassen, ohne
dass sie stören.

Überwache die Luftfeuchtigkeit regelmässig!

  • Achte auf erhöhte Luftfeuchtigkeit
  • Achte auf maximale Luftfeuchtigkeit
  • Achte auf geringe Luftfeuchtigkeit

Darum meine Empfehlung: Regelmässige Messung der Luftfeuchtigkeit für angenehmes und gesundes Raumklima.

Fachkompetenz & Autor

Expertenwissen von Stylies, dem Schweizer Hersteller hochwertiger Klimageräte, in Kooperation mit Daniel Gwerder (CDO Tavora Brands AG).

Seit über 20 Jahren engagiert sich Daniel Gwerder für gesunde Raumluft und teilt hier sein fundiertes Wissen – verständlich, präventiv und praxisnah.

Mehr zur Person Daniel findest du auf LinkedIn

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